Vergiss die Zielgruppe!

Jah­re­lang glaub­te ich an sie, ver­such­te sie zu ver­ste­hen, zu ergrün­den und zu mani­pu­lie­ren. Seit heu­te weiss ich, dass es auch ohne sie geht. Zum ersten mal in 15 Jah­ren Wer­bung habe ich heu­te, in vol­lem Ernst, einem unse­rer guten Kun­den erklärt, dass er die Ziel­grup­pe getrost ver­ges­sen kön­ne. Respek­ti­ve, dass sie aus denen bestün­de, die das Pro­dukt gut fän­den und kau­fen möch­ten. Ganz ohne Sozio‑, Demo- oder Sinus-Schnick­schnack. Ganz sim­pel: die Ziel­grup­pe sind die, die das glei­che gut fin­den wie die vie­len Kun­den, die schon da sind. Wo die woh­nen, was sie sonst tun, wie viel sie ver­die­nen… who cares, so lan­ge sie das Pro­dukt wol­len.

Und auf ein­mal war alles ganz ein­fach. Plötz­lich ver­stan­den alle das eige­ne Pro­dukt bes­ser, fan­den es schö­ner und erfolg­rei­cher als zuvor. Auf ein­mal unter­hiel­ten wir uns über Mar­ken­wer­te und das Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al.

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