Wie viel Bauch ist drin?

Nein, es geht mal nicht um mei­nen son­dern den vom Model auf der Titel­sei­te der Bro­schü­re. Bedeu­tet «pro­fes­sio­nell» heu­te mit Bauch-Haut zwi­schen Jeans und Shirt oder ohne? Vor allem wenn es um Berufs­ein­stei­ger Mit­te Zwan­zig geht, muss man sich die Fra­ge schon ernst­haft stel­len. Die sind ja mit dem obli­ga­ten Strei­fen Nackt­heit qua­si auf­ge­wach­sen und erken­nen Oben und Unten nur mit die­ser Hil­fe­stel­lung (in Extre­ma auch noch den Nabel dazu, damit Vorn und Hin­ten unter­schie­den wer­den kann). Aber viel­leicht kann man ja den – gra­fisch ach so nöti­gen – Strei­fen zwi­schen dunk­ler Jeans und dunk­lem Pul­li (nein, hel­ler Pul­li geht nicht, weil die Head­line abge­setzt wer­den muss) auch mit einem far­bi­gen Shirt lösen. Sieht dann zwar etwas nach Rheu­ma­wä­sche-Wer­bung aus, aber wenig­stens ist es nicht sexi­stisch.

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