Wer den Mixer in die Badewanne hält muss sich nicht wundern, wenn daraus keine Butter wird! Oder, Entschleunigung als neues Business-Modell?

Heu­te habe ich mir wie­der ein­mal die Fra­ge gestellt, ob Ver­lang­sa­mung nicht eine erfolg­ver­spre­chen­de Posi­tio­nie­rung für eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur wäre. In Tat und Wahr­heit ist es so, dass wir heu­te oft dem Takt unse­rer Kun­den fol­gen – und natür­lich meist auch fol­gen kön­nen 😉
Geschwin­dig­keit hat aber in jedem Pro­jekt die Ten­denz zum Selbst­läu­fer zu wer­den. Ist der Kun­de schnell, muss die Agen­tur nach­zie­hen und noch etwas schnel­ler sein, was wie­der­um den Kun­den dazu bringt, auch wie­der schnel­ler zu sein – und so wei­ter. So kann man sich wun­der­bar mit wech­sel­wir­ken­dem Akti­vis­mus beschäf­ti­gen, hat das Gefühl viel zu tun und hält doch nur den Mixer in die Bade­wan­ne – was erfah­rungs­ge­mäss kei­ne But­ter ergibt son­dern Luft­bla­sen.
Wenn es uns gelän­ge, öfter klei­ne Brem­sen ein­zu­bau­en, wür­den wir unse­ren Kun­den viel­leicht den grös­se­ren Dienst erwei­sen als mit allen schnel­len Lösun­gen. Ich glau­be, das The­ma muss ich mal tie­fer durch­den­ken – wenn ich mal Zeit hab.…

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