Heute habe ich mir wieder einmal die Frage gestellt, ob Verlangsamung nicht eine erfolgversprechende Positionierung für eine Kommunikationsagentur wäre. In Tat und Wahrheit ist es so, dass wir heute oft dem Takt unserer Kunden folgen – und natürlich meist auch folgen können 😉
Geschwindigkeit hat aber in jedem Projekt die Tendenz zum Selbstläufer zu werden. Ist der Kunde schnell, muss die Agentur nachziehen und noch etwas schneller sein, was wiederum den Kunden dazu bringt, auch wieder schneller zu sein – und so weiter. So kann man sich wunderbar mit wechselwirkendem Aktivismus beschäftigen, hat das Gefühl viel zu tun und hält doch nur den Mixer in die Badewanne – was erfahrungsgemäss keine Butter ergibt sondern Luftblasen.
Wenn es uns gelänge, öfter kleine Bremsen einzubauen, würden wir unseren Kunden vielleicht den grösseren Dienst erweisen als mit allen schnellen Lösungen. Ich glaube, das Thema muss ich mal tiefer durchdenken – wenn ich mal Zeit hab.…




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